Dienstag, 5. August 2025
Donnerstag, 3. Juli 2025
Chamisso-Spaziergang in Berlin-Mitte am 25. Juli 2025 mit Michael Bienert
Freitag, 25. Juli 2025
17 Uhr
"Erworben hab' ich mir der Freunde viele…"
Literarischer Spaziergang mit Adelbert von Chamisso in Berlin-Mitte
Treffpunkt: wird bei Anmeldung mitgeteilt
„Erworben hab ich mir der Freunde viele", lautet eine Zeile in Adelbert von Chamissos Gedicht „Berlin“. Als Student hat er an der Einrichtung des ersten Naturkundemuseums mitgearbeitet, später der Universität wichtige Sammlungsstücke von seiner Weltreise geschenkt. Mit E. T. A. Hoffmann hat er an literarischen Projekten gearbeitet und wurde von Alexander von Humboldt gefördert. Heute pflegt die Staatsbibliothek den umfangreichen literarischen Nachlass des Dichters und Naturforschers, der im Rahmen eines großen Digitalisierungsprojekts für Forscher in aller Welt zugänglich gemacht wurde. In Berlin-Mitte liegen die Knotenpunkte des Chamisso-Netzwerks besonders nah beieinander. Geleitet wird die Spurensuche von Michael Bienert, der seit vielen Jahren zu Chamisso publiziert und Stadtspaziergänge ins Berlin des frühen 19. Jahrhunderts anbietet. In seinem Buch „Das romantische Berlin“ (vbb, 2022) übernimmt ein Nachfahre Peter Schlemihls, der berühmtesten Figur aus Chamissos Werk, die Rolle des Erzählers und eines mit Siebenmeilenstiefeln ausgerüsteten Stadtführers. Für den Abendspaziergang reicht normales Schuhwerk aus!
Teilnahme kostenlos, wir bitten um Anmeldung beim Veranstalter: Literatur-Salon Potsdamer Straße, Nägele/Markert, chamisso-projekt@email.de, mobil: 01522 7181579
Das Projekt wird gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg.
Dienstag, 6. Juni 2023
Chamisso in Saarlouis
Seit 2009 finden in Saarlouis regelmäßig Chamisso-Abende statt, so auch wieder am 13. Juni:
https://www.wochenspiegelonline.de/news/detail/chamisso-hoeren-und-sehen
Freitag, 2. Juni 2023
Donnerstag, 16. März 2023
Chamisso-Matinee im Kurt Mühlenhaupt Museum am 2. April 2023
![]() | |
| Kurt Mühlenhaupt: Chamissoplatz |
Über Chamissos Berlin und den Berliner Chamisso wollen wir mit Michael Bienert ins Gespräch kommen. Seit Jahrzehnten befasst er sich mit Berliner Geschichte, hat Bücher über unsere Stadt veröffentlicht und gibt auf geführten Spaziergängen Einblick in die Topografie des historisch-literarischen Berlins. Als Chamisso-Experte weiß er, wie der Nachlass des Dichters in die Berliner Staatsbibliothek kam, wie man heute über den Literaten und sein Werk in Alaska denkt, warum Heidelbeeren und eine Schmetterlingsart nach ihm benannt sind oder wie der Schlemihl ins Arabische übersetzt wurde. In Bienerts Buch Das romantische Berlin tritt ein Nachfahre Schlemihls als Cicerone auf, der durch die heutige Stadt führt. In einer Lesung und im Gespräch nimmt uns der Autor mit auf eine Reise ins Werk und in die Denkwelt Adelbert von Chamissos.
Termin: Sonntag | 02. April 2023 | 11:00 Uhr im Kurt Mühlenhaupt Museum, Fidicinstraße 40
10965 Berlin, Kreuzberg
Eintritt: 8 €. Es gibt Sekt, Bier und Kaffee auch Schmalzstullen und Gurken. Sie können gern Plätze reservieren: karten@muehlenhaupt.de oder telefonisch unter 030 61627505. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Freunde des Kurt Mühlenhaupt Museums e.V. statt.
Dienstag, 3. Januar 2023
Samstag, 25. Juni 2022
200. Todestag von E. T. A. Hoffmann - Podcast - Termine für neue Spaziergänge
Montag, 18. April 2022
Schlemihl in Wien
Die Besprechung einer Aufführung im Renaissancetheater: https://www.diepresse.com/6126675/chamissos-story-vom-verlorenen-schatten
Freitag, 25. März 2022
Nellja Veremej: Fragen an die innere Russin
"Solche wie ich, die nicht in ihrer Muttersprache schreiben, werden oft als Chamisso-Autoren bezeichnet – nach dem Mann, der ein gebürtiger Franzose war und ein deutscher Dichter. Seinerzeit, während der napoleonischen Kriege, war er mit falschem Pass und falschem Akzent am falschen Ort, der aber sein Zuhause war und Berlin hieß. In dieser Zeit entstand ein deutsches Nationalbewusstsein und ein Motor dieser Euphorie war der Kampf gegen Frankreich. Die deutsch-russische Freundschaft wurde gefeiert, alles Französische war verhasst, so dass Chamisso 1813 in Kunersdorf, einem Gutshof in Brandenburg, Zuflucht suchte und fand, um nicht in Berlin Feindseligkeiten als Franzose ausgesetzt zu sein.
Seinen berühmtesten Text hat Chamisso während des Krieges geschrieben: Sein Schlemihl ist ja in gewissem Sinne eine Frucht des Krieges. Im Schloss seiner Gastgeber, der Familie von Itzenplitz, saß Chamisso im Bibliothekzimmer am offenen Fenster, den Blick auf den schönen Park gerichtet, und schrieb seinen Schlemihl, der dem fremden grauen Mann seinen Schatten verkauft. Geld hat er seitdem im Überfluss, aber keine Ruhe mehr: Er wird durch die Welt getrieben, ,durch frühe Schuld von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen´, wie Chamisso selbst, der in Frankreich zu der von den Revolutionären verhassten Minderheit der Adeligen gehört hatte und dann im preußischen Berlin zu den gehassten Franzosen.
Für seine Leiden wurde Chamisso dann schließlich entlohnt, als Dichter gefeiert und auch als Wissenschaftler, aber erst, als wieder Ruhe eingekehrt war. Und während ich diese Zeile schreibe, zähle auch ich die Stunden und Minuten, bis dieser Krieg zu Ende geht."
Die Chamisso-Preisträgerin Nellja Veremej, deutschsprachige Autorin mit russischen Wurzeln und Verwandten in der Ukraine, hat über ihre Zerrissenheit in diesen Tagen einen Text im Tagesspiegel veröffentlicht, hier nachzulesen: https://plus.tagesspiegel.de/fragen-an-die-innere-russin-will-ich-auch-ein-bisschen-opfer-sein-433537.html
Montag, 31. Januar 2022
Und was ist denn der Schatten?
Mittwoch, 1. Dezember 2021
Pierre Schlemihl führt durch Berlin
Hier in Gänze lesen
Mittwoch, 29. September 2021
Romantik im Doppelpack
Donnerstag, 10. Juni 2021
Das romantische Berlin. Literarische Schauplätze
Das neue Buch von Michael Bienert erscheint im Oktober 2021 zusammen mit der 2. Auflage von E. T. A. Hoffmanns Berlin in gleicher Ausstattung.
Michael Bienert: Das romantische Berlin. Literarische Schauplätze, ca. 200 Seiten, ca. 200 Abbildungen Hardcover mit Schutzumschlag, Format: 21,0 x 22,5 cm, ISBN 978-3-96982-024-7, € 25,00
Sonntag, 2. Juni 2019
Exil und Kreativität
https://www.deutschlandfunkkultur.de/exil-und-kreativitaet-ueber-das-schreiben-in-der-fremde.974.de.html?dram:article_id=450287
Montag, 20. Mai 2019
Montag, 15. April 2019
Eröffnung des Chamisso-Museums in Kunersdorf (Video)
| Fernsehbeitrag über die Eröffnung des Chamisso-Museums in Kunersdorf am 13. April 2019 |
Dienstag, 11. Dezember 2018
Schlemihl unter Studentinnen in Ägypten
So also sieht es also in der Deutschabteilung für Frauen an der Al-Azhar Universität - der Männer- und Frauencampus sind getrennt - aus. Zweieinhalb Stunden lang hat dort Lobna Fouad ihre Schlemihl-Übersetzung vorgestellt. "Mittlerweile ist Schlemihl in Ägypten populär geworden", schreibt sie. Die Fotos zeigen sie mit einer Urkunde mit dem Titel des Werks auf Arabisch und Prof. Abdullah Abu Hasha und Prof. Sayed Hamam, dem Leiter und Betreuer des Studentinnencampus...Sonntag, 2. Dezember 2018
Schlemihl im Sender Nile Culture
Donnerstag, 29. November 2018
Schlemihl im arabischen Rundfunk
![]() |
| Lobna Fouad im Studio |








