Was verbindet eine Künstlerin aus Amsterdam, einen deutschen Wissenschaftler aus Berlin und einen französischen Dichter? Die Antwort ist einfach gefunden - die Natur und das Interesse an
unbekannten und unerforschten Orten. Handelt es sich doch um Maria
Sibylla Merian, die bereits 1699 nach Surinam aufbrach, Alexander von
Humboldt, den es gleich mehrfach in die Welt zog und der dabei
Lateinamerika, die USA und Zentralasien bereiste und Adelbert von
Chamisso, der als Naturforscher und Botaniker einmal die Welt umsegelte.
Allen dreien und weiteren spannenden Naturforscher*innen wollen wir im
Rahmen unserer literarisch-botanischen Führung nachspüren und gemeinsam
mit Ihnen im Botanischen Garten Potsdam die Natur einer anderen Welt und
exotische Pflanzen entdecken.
Freuen Sie sich auf einen
kurzweiligen Abend in unseren Gewächshäusern mit interessanten Pflanzen,
literarischen Texten und einem Abschlussgetränk passend zur Führung.
Freitag, 25. Juli 2025
"Die Natur muss gefühlt werden" - auf den Spuren von Merian, Humboldt und Chamisso
Dienstag, 10. Juni 2025
Chamisso-Sommer: Veranstaltungen des Literatur-Salons Potsdamer Straße
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| Der Rabe als Weltenschöpfer, 2014 © Ulrike Ottinger |
Projekt mit Lesungen, Filmen und Führungen
Ab So., 22.06., 18 Uhr: »Chamissos Schatten. Eine Filmreise zur Beringsee in drei Kapiteln«, aufgeteilt auf vier Abende. Ulrike Ottinger, avantgardistische Filmemacherin, Malerin und Fotografin, folgte 2014 den nördlichen Expeditionsrouten Chamissos auf seiner Reise um die Welt:
Freitag, 20. September 2024
Lausitzer LesART: Matthias Glaubrecht über Adelbert von Chamisso
- Montag, 23. September 2024
- 19:00 – 18:00 Uhr
- Veranstaltungsort: Stadt- und Regionalbibliothek, Berliner Str. 13/14, 03046 Cottbus
Der
Evolutionsbiologe, Biosystematiker und Wissenschaftshistoriker Matthias
Glaubrecht hat bei seiner Spurensuche einen bis heute übersehenen Schatz
gehoben - die bewegte Lebensgeschichte eines Heimatlosen zwischen
Krieg, Kunst, Wissenschaft und Weltumseglung.
Adelbert von Chamisso
kam als Flüchtling in den Wirren der französischen Revolution nach
Deutschland. In der Fremdsprache Deutsch begann er zu dichten, erfand
die Gestalt des schattenlosen Peter Schlemihl und wurde damit berühmt.
Doch es zog ihn hinaus in die Welt. Als Mitglied einer Forschungsreise
auf der Suche nach der Nordostpassage fand er als Naturkundler
unbekannte Pflanzenarten und deckte Naturgesetze auf, die noch Darwin
beeindruckten.
Matthias Glaubrecht ist Professor für Biodiversität der Tiere an der Universität Hamburg. Er verfasste mehrere Bücher und erhielt 2023 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa.
Moderation: Hendrik Röder, Brandenburgisches Literaturbüro
Mitveranstalter: Brandenburgisches Literaturbüro, Lausitzer Rundschau
Sonntag, 29. Mai 2022
Chamissos Garten - Einladung zur Kleistpark-Führung
Der Dichter und Naturforscher Adelbert von Chamisso wurde 1819 am
Königlichen Botanischen Garten angestellt, als Kustos am Königlichen
Herbarium. Er arbeitete hier als Wissenschaftler bis 1838.
Und er schrieb, auch Gedichte.
Wir flanieren durch den ehemaligen Botanischen Garten Berlins, heute
Heinrich-von-Kleist-Park.
Über diesen Ort wurde viel geschrieben und veröffentlicht, auch
Poetisches.
Rundgang mit Sibylle Nägele und Joy Markert.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung bitte bei den Museen Tempelhof-Schöneberg
vorzugsweise per E-Mail:
Museum@ba-ts.berlin.de
Tel. 030 – 90277 6163 (Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr)
Montag, 6. Februar 2017
Die Rezeption von Chamissos Lyrik
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| Lutz Hagestedt in Paris (2011) |
Donnerstag, 29. Dezember 2016
Der überschätzte Humboldt
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| Matthias Glaubrecht ist Gründungsdirektor des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg. Foto: Bienert |
Dienstag, 23. Februar 2016
Das Herbarium der Macht
Taryn Simon
Paperwork and the Will of Capital
Texte von Kate Fowle, Daniel Atha, Hanan al-Shaykh Grafikdesign von Taryn Simon und Joseph Logan
Englisch, 200 Seiten, 1006 Abbildungen 25,5 x 33,7 cm
In Leinen gebundene Ausgabe: ISBN 978-3-7757-4157-6
Hatje Cantz Verlag & Gagosian Gallery New York, 2016, 78 Euro
Bilder der aktuellen Ausstellung in der Gagosian Gallery, New York, finden Sie hier.
Freitag, 18. Dezember 2015
Die Genese des Weltwissens – Wie das Objekt zur Erkenntnis wird - Neues Chamisso-Forschungsprojekt zu den Reisetagebüchern
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| Windrose aus Chamissos Reiseaufzeichnungen |
Pünktlich zum Jubiläum der historischen Reise von 1815 bis 1818 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt die finanzielle Förderung eines interdisziplinären Forschungsprojektes zur Erschließung und Analyse der im Zusammenhang mit Adelbert von Chamissos Weltumsegelung entstandenen Aufzeichnungen gewährt.
Sonntag, 14. Dezember 2014
Frankfurter Buntbuch Nr. 55 über Chamisso in Kunersdorf erschienen
| Chamisso-Literaturhaus in Kunersdorf |
Monika Sproll
Adelbert von Chamisso in Cunersdorf
Frankfurter Buntbücher 55
Kleist-Museum Frankfurt/Oder 2014
Vertrieb durch den Verlag für Berlin-Brandenburg
32 Seiten, zahlreiche Abbildungen
8 Euro
Sonntag, 13. Oktober 2013
Kew Gardens
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| Der Webmaster im Dschungel von Kew Gardens |
Freitag, 1. März 2013
CHAMISSO-Magazin Nr. 8 erschienen - Interview zur Digitalisierung des Nachlasses
Das Magazin enthält auch das unten wiedergegebene Interview von Michael Bienert mit den drei Mitarbeiterinnen der Staatsbibliothek zu Berlin, die den Nachlass Adelbert von Chamissos erschließen. 1938 ging er aus Familienbesitz an die Staatsbibliothek, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er in die Sowjetunion verschleppt und kehrte 1958 nach Ost-Berlin zurück. Mit Hilfe der Robert-Bosch-Stiftung wird der schriftliche Nachlass zur Zeit wissenschaftlich erschlossen, digitalisiert und im Internet veröffentlicht. Jutta Weber leitet das Projekt, sie hat es als stellvertretende Leiterin der Handschriftenabteilung in der Staatsbibliothek auf den Weg gebracht. Anja Krüger als Diplom-Archivarin und die Literaturwissenschaftlerin Monika Sproll arbeiten sich seit Anfang 2012 Blatt für Blatt durch den umfangreichen Nachlass.
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| Jutta Weber, Anja Krüger, Monika Sproll in der Staatsbibliothek zu Berlin |
Montag, 3. Dezember 2012
Chamissos Büste - eine Vermutung

Anm. der Redaktion: Mit diesem Beitrag reagiert die Chamisso-Biografin auf den Eintrag Chamisso-Büste gesucht! vom 5. November 2012. Die Antwort von Bernd Ballmann finden Sie unten im Kommentar.
Montag, 29. Oktober 2012
Chamisso für Studienanfänger
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| Papilio rurika ist nach dem russischen Forschungsschiff Rurik benannt, auf dem Chamisso die Welt umsegelte. |
Im heutigen Tagesspiegel macht Matthias Glaubrecht rechtzeitig zum Semesterbeginn die Studienanfänger mit der erfolgreichen Wissenschaftskarriere eines jungen Mannes bekannt, der vor ziemlich genau 200 Jahren sein Studium an der heutigen Humboldt-Universität aufnahm: Adelbert von Chamisso. Schön, dass Glaubrecht dieses Mini-Jubiläum genutzt hat, eine große Chamisso-Geschichte zu platzieren - nicht ohne auf sein Nachwort zur gerade erschienenen Prachtausgabe der Reise um die Welt hinzuweisen. Zum Artikel
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Donnerstag, 25. Oktober 2012
Herbarien von Teneriffa im Internet
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| Herbarbeleg von Ledru Zur Bildquelle |
Freitag, 4. November 2011
Chamisso als Botaniker
"Ich stehe einer großen königlichen Heumanufaktur vor", schrieb Chamisso über seinen Auftrag, dreißig Herbarien mit je 300 Pflanzenarten für Lehrzwecke an preußischen Schulen zusammenzustellen. So heißt auch ein kurzes Porträt des Dichters als Botanikers, das in einer Sonderausgabe des von Irene Ferchl herausgegebenen literaturblatts für baden-württemberg (17. Jahrgang, Mai 2010, in der Beilage Angelegt. Der Garten meiner Kindheit. Chamisso PreisträgerInnen erzählen, S. 21-23) erschienen ist. Beim Aufräumen ist die Korrekturfahne mit dem ungekürzten Text aufgetaucht, es wäre schade, einfach Gras drüber wachsen zu lassen - deshalb kann diese kleine Einführung in den Botaniker Chamisso für Nichtbotaniker jetzt im Internet nachgelesen werden. Zum Text Dienstag, 18. Oktober 2011
Heimatkunde im Jüdischen Museum
Die Künstlerin Maria Therezia Alves hat Bodenproben an bedeutenden historischen Orten in Berlin - wie dem ehemaligen Regierungsviertel an der Wilhelmstraße - genommen und Pflanzen aus den schlummernden Samen gezogen.
Dienstag, 31. Mai 2011
Chamisso am Kleistpark
Der Schöneberger Kleistpark wird in diesem Jahr 100 Jahre alt, im 19. Jahrhundert befand sich auf dem Gelände der Botanische Garten, wo Chamisso als Kustos und Leiter des Herbariums arbeitete. Daran erinnert seit 2009 eine Gedenktafel am Haus am Kleistpark, dem ehemaligen Botanischen Museum, heute Musikschule und kommunales Kulturhaus. Obwohl in der Gegend nichts mehr aussieht wie zu Chamissos Zeiten, lohnt sich eine Stippvisiste, denn man kommt in das ehemalige Museumsgebäude von 1880 ohne weiteres hinein und findet im Treppenhaus mit seiner imposanten gusseisernen Treppenkonstruktion einige Informationstafeln zur Geschichte dieser wenig beachteten Ecke der Stadt. Der Chamisso-Forscher Bernd Ballmann aus London (Foto) jedenfalls war vergangene Woche sehr angetan von diesem Informations- und Gedenkort, in dem man gerne eine Zeit lang verweilt und den Übungen der Musikschüler lauscht.
Freitag, 8. Oktober 2010
Zeitung lesen wie vor 200 Jahren
Mit den Berliner Abendblättern, dem ersten täglich erscheinenden Boulevardblatt der preußischen Hauptstadt, war Heinrich von Kleist seiner Zeit weit voraus - und scheiterte nach einem halben Jahr am Widerstand der Behörden, die einen unabhängigen und kritischen Journalismus fürchteten. Am 1. Oktober 1810 kam die erste Nummer heraus, gut ein Jahr später schoss sich Kleist eine Kugel in den Kopf. Jetzt kann man die Abendblätter wieder abonnieren, umsonst werden sie täglich von der Uni Würzburg per E-Mail zugestellt. Bestellen kann man die Zeitung hier. - Zwischen Kleist und Chamisso gibt es übrigens auch eine topografische Verbindung: 1911 wurde der Kleistpark in Schöneberg zum 100. Todestag von Kleist eingeweiht. Dort befand sich zuvor der Botanische Garten, in dem Chamisso als Kustos gearbeitet hat. Vielleicht wäre das anstehende Kleist-Jahr eine Gelegenheit, auch an die Geschichte des Kleistparks und an Chamisso zu erinnern?













