Osamah Aldhari, 1983 in Jemen geboren, engagierte sich schon früh im jemenitischen Schriftstellerverband und war Gründungsmitglied des »Bayt ash-Shi’r al-Yamani« (Haus der jemenitischen Dichtung). 2007 erschien eine Sammlung seiner Gedichte unter dem Titel »Masafat Mutaqati’a« (Sich kreuzende Entfernungen) in Sanaa. Er wurde Chefredakteur der Zeitung »al-Dimuqrati« (Der Demokrat). Als die noch junge Revolution unterdrückt wurde und die kriegerischen Auseinandersetzungen zunahmen, musste er mit seiner Familie über Saudi-Arabien nach Europa fliehen. Mit einem Stipendium für verfolgte Autoren des Heinrich-Böll-Hauses kam er 2017 nach Langenbroich. Seither lebt er in Düren.
Der mit 10.000 Euro dotierten Preis der Friedrich Baur Stiftung wird am 14.. November 2026 vergeben. Mehr Infos:
https://www.wallstein-verlag.de/autoren/osamah-aldhari.html.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/osama-al-dhari-krieg-jemen-100.html

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