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Sonntag, 17. November 2019

Grenzgängergeschichten zwischen Deutschland und Ungarn

Liebe Mitglieder der Chamisso-Gesellschaft, wir freuen uns sehr, dass soeben in unserer Reihe der Chamisso-Studien der dritte Band erschienen ist:

Eszter Pabis
Migration erzählen
Studien zur „Chamisso-Literatur“ deutsch-ungarischer Autorinnen der Gegenwart
Chamisso-Studien, Bd.3 2020, 257 Seiten, gebunden
ISBN 987-3-8471-1064-4

Das Buch ist seit wenigen Tagen für 40 € im Buchhandel erhältlich, z.B. im Webshop von Vandenhoeck & Ruprecht (www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com). Die vorgelegten kultur- und erzähltheoretischen Analysen – u.a. zu den Werken der Chamisso-Preisträgerinnen Terézia Mora, Zsuzsa Bánk, Ilma Rakusa und Zsuzsanna Gahse – machen Korrelationen zwischen migrationsbedingten Erfahrungen und ästhetischen Praktiken sichtbar. Sie gewähren nicht nur einen Einblick in die Verflechtung privater und kollektiver Zugehörigkeiten, sondern auch in Veränderungen der Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft. Die Beiträge verbinden die Debatte um den postmigrantischen Diskurs mit dem Phänomen der »Osterweiterung« der deutschsprachigen Literatur und sollen dazu dienen, durch die neue Verhältnisbestimmung von Migration, Erinnerung und Literatur die wegweisende Relevanz der Ästhetik für eine kritische Erforschung postmigrantischer Gesellschaften aufzuzeigen.

Dr. habil. Eszter Pabis studierte Germanistik und Anglistik in Debrecen, Ungarn, und arbeitete anschließend als Oberassistentin und Lehr- stuhlleiterin an der Universität Debrecen. Von 2017 bis 2019 war sie Humboldt-Fellow an der Universität Bielefeld.

(Mitteilung von Dr. Jutta Weber)

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