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Mittwoch, 3. April 2019

María Cecilia Barbetta ist die erste Preisträgerin des neuen Chamisso-Preises

María Cecilia Barbetta bei einer Lesung, 2018
Foto: Wikipedia/Amrei-Marie
Zwei Jahre, nachdem die Robert-Bosch-Stiftung den renommierten Adelbert-von-Chamisso-Preis sang- und klanglos beerdigt hat, gibt es eine neue Literaturauszeichnung, die nach Chamisso benannt ist: Der mit 15 000 Euro dotierte Chamisso-Preis/Hellerau wird von Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Dresden gestiftet. Erste Preisträgerin ist die Argentinierin María Cecilia Barbetta. Sie hatte 2009 bereits den (ebenfalls eingestellten) Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis der Bosch-Stiftung erhalten. Die Jury des neuen Preises lobte den Roman Nachtleuchten der in Berlin lebenden Schriftstellerin als außergewöhnlich anschaulich und einfallsreich; er war 2018 für den Deutschen  Buchpreis nominiert. Der Chamisso-Preis/Hellerau soll herausragende Beiträge zur Gegenwartsliteratur von Autoren würdigen, die aus einem persönlichen Sprach- oder Kulturwechsels heraus neue literarische Antworten auf den Wandel der globalisierten Welt geben.

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